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Um zumindest eine grobe Aussage darüber treffen zu können, welcher Qualität bzw. welchen Eigenschaften ein Getriebeöl entspricht, hat sich im Laufe der Jahrzehnte die Einteilung nach API bei Schalt- und Achsgetrieben und nach Dexron bei Automatikgetrieben durchgesetzt. Diesen Einteilungen bedienten sich die Hersteller über einen langen Zeitraum. Nachdem die Getriebe jedoch immer komplexer wurden, reichte diese Einteilung nicht mehr aus. Die Viskosität der Schalt- und Achsgetriebe wird – wie Motoröle auch – nach SAE klassifiziert. Die Viskosität der Automatikgetriebeöle, sogenannte ATF-Öle (Automatic Transmission Fluid), wird nicht nach SAE klassifiziert, da die Viskosität Bestandteil der jeweiligen Herstellerfreigabe ist.

 

9.1.1 API (Schalt- oder Achsgetriebeöle)

 

GL 1 gering belastete Kegelrad- oder Schneckengetriebe  
GL 2 Schneckengetriebe (nicht in Straßenfahrzeugen)   
GL 3 Schaltgetriebe (Oldtimer)  
GL 4 Schaltgetriebe, Hypoidgetriebe wenn zugelassen  
GL 5 Hypoidgetriebe, Schaltgetriebe wenn zugelassen  

 

9.1.2 GM Dexron (Automatikgetriebe)

 

Um einen störungsfreien Betrieb gewährleisten zu können, benötigen moderne Getriebe einen modernen Hochleistungsschmierstoff, welcher das Getriebe vor Verschleiß schützt und gleichzeitig das Schaltverhalten nicht beeinträchtigt. Die Art und Menge der Additivierung des Schmierstoffs hat dabei erheblichen Einfluss auf verschiedene Parameter wie z. B. die Schaltbarkeit, das Wechselintervall, das Reibverhalten und den Verschleißschutz. Deshalb ist es zwingend notwendig, dass bei einem Wechsel des Getriebeöls die vom Hersteller vorgegebenen Spezifikation oder Freigaben eingehalten werden. Mit zunehmender Anzahl an Getriebetypen sind ebenso die Getriebeöle entwickelt und angepasst worden. Man unterscheidet dabei zuerst grob in Schalt- oder Achsgetriebe, Automatik-, Doppelkupplung- und CVT-Getriebe. Innerhalb dieser Obergruppen gibt es verschiedene Untergruppen, welche allesamt einen speziellen auf die Bauart und Einsatzzweck abgestimmten Schmierstoff benötigen. Merke: Bei Getriebeölen gibt es keine einheitliche Basis, an deren Einhaltung sich die Hersteller verpflichten (z. B. ACEA). Dies führt zu einer Vielzahl spezieller Herstellerfreigaben.  
 

 

BEISPIELE

 

Mercedes-Benz:  

26 ATF-Freigaben (MB-Freigabe 236.x)

21 (Hypoid-)Getriebeöl-Freigaben (MB-Freigabe 235.x)

Volkswagen:  

14 ATF-Freigaben (G 052 xxx, G055 xxx, G060 xxx)

15 (Hypoid-)Getriebeöl-Freigaben (G 052 xxx, G055 xxx, G060 xxx)

Bei Motorradmotoren verzichten die Hersteller größtenteils auf eigene Ölspezifikationen und stützen sich zur Festlegung der Ölqualität auf die nach API bzw. JASO festgelegten Motorentests. Zusätzlich zu der Festlegung der Ölqualität müssen bei Motorrädern, die mit einer im Ölbad laufenden Kupplung (Nasskupplung) ausgerüstet sind, auch höhere Anforderungen an die Scherstabilität, das Abbrennverhalten und vor allem an das Reibverhalten erfüllt werden. Ob ein Öl diese Eigenschaften erfüllt, lässt sich anhand der JASO-Spezifikation, welche unter den Freigaben aufgelistet sein muss, herausfinden. Für 2-Takt-Motoröle gibt es eine europäische ISO-Norm, die vergleichbar mit den JASO 2-Takt Spezifikationen ist.

 

Freigaben für Motorradmotoren

 

4-Takt-Klassifikation nach JASO:
JASO MA   hoher Reibwert für Motorräder mit Nasskupplung
JASO MA-2   sehr hoher Reibwert für Motorräder mit Nasskupplung
JASO MB   geringer Reibwert für Zweiräder ohne Nasskupplung
2-Takt-Klassifikation nach JASO:    
JASO FB   geringe Reinigung, unvollständige Verbrennung
JASO FC   hohe Reinigung, nahezu vollständige Verbrennung
JASO FD   höchste Reinigung, vollständige Verbrennung
2-Takt-Klassifizierung nach ISO:    
ISO-L-EGB   wie JASO FB
ISO-L-EGC   wie JASO FC
ISO-L-EGD   wie JASO FD
2-Takt-Klassifizierung nach API:    
API-TA   Mopeds (obsolet)
API-TB   Motorräder und Motorroller (obsolet)
API-TC   Hochleistungsmotoren (obsolet, jedoch noch weltweit anerkannt)
INFO: NMMA TC-W3 --> 2-Takt Spezifikationen für Boote    

CRACKEN

Beim Cracken werden lange Kohlenwasserstoffmoleküle gespalten. Diese zerbrochenen Molekülketten bilden das Ausgangsprodukt für synthetische Öle.

DESTILLIEREN

Beim Destillieren wird Rohöl unter atmosphärischem Druck erhitzt und in seine Bestandteile aufgetrennt.

DETERGENZIEN

Detergenzien sind waschaktive Substanzen, welche der Bildung von Ablagerungen vorbeugen, bzw. den Motor davon befreien. Zudem bilden Detergenzien die sogenannten alkalischen Reserven. 

DISPERGATOREN

Die im Motorenöl enthaltenen Dispergatoren umhüllen feste und flüssige Verschmutzungen im Öl und transportieren diese zum Ölfilter.

ENTPARAFFINIEREN

Beim Entparaffinieren werden Wachskristalle aus dem entsprechenden Destillat entfernt, um den Pour-Point (die niedrigste Temperatur, bei der das Öl gerade noch fließt, wenn es unter festgelegten Bedingungen abgekühlt wird) zu verbessern.

EP-ADDITIVE

Extreme-Pressure-Additive (EP) bilden unter hohem Druck und großer Hitze eine „Schutzschicht“ auf den Metalloberflächen.

Das International Lubricant Standardization an Approval Committee (ILSAC) entwickelt Leistungsstandards für PKW Motoröle für Benzinmotoren. Als Basis dienen die API Standards. 

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